
Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in der Innovationsregion Ulm stellt sich nach wie vor positiv dar: Die Arbeitslosenquote, die auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen berechnet wird, lag im Arbeitsamtsbezirk Ulm im April 2012 bei 3,5 Prozent. Vor einem Jahr betrug diese Kennzahl 3,6 Prozent. Mit der aktuellen Quote liegt Ulm im landesweiten Ranking auf Platz 4. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag im April im Durchschnitt bei 4,0 Prozent. Im Kreis Neu-Ulm, den die Arbeitsagentur Memmingen betreut, liegt die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent. Im April des vergangenen Jahres betrug die Arbeitslosenquote 3,1 Prozent.
Die mittelständisch geprägte Wirtschaft in der Innovationsregion Ulm ist breit aufgestellt und deshalb weniger krisenanfällig. Die Region ist einer der führenden Standorte für Pharmazie und Biotechnologie in Deutschland. Im Bereich Transport und Logistik gehört der Raum Ulm/Neu-Ulm zu den größten Wachstumsregionen. Weitere Stärken liegen in den Bereichen Metallerzeugung und –verarbeitung sowie im Nutzfahrzeug- und Maschinenbau.
Laut einem Gutachten des Lehrstuhls von Professor Rürup im Auftrag der IHK Ulm hat die Region einen sehr hohen Arbeitskräftebedarf bis zum Jahr 2020: Dann werden 50.000 Facharbeiter und 10.000 Akademiker benötigt.