03.04.2012

Fünf Prozent mehr Anmeldungen für Realschulen und Gymnasien

Nach dem Wegfall der verpflichtenden Empfehlung für weiterführende Schulen ist die Zahl der Anmeldungen für Realschulen und Gymnasien in Ulm um je fünf Prozent gestiegen. Nur noch jeder zehnte Viertklässler besucht im neuen Schuljahr eine Werkrealschule.

Welcher Schultyp darf´s denn sein? Bild: Innovationsregion Ulm

Erwartungsgemäß gestiegen ist die Zahl der Anmeldungen für die Realschulen und Gymnasien nachdem die verbindlichen Grundschulempfehlungen in Baden-Württemberg weggefallen sind und die Eltern frei entscheiden können, wo sie ihre Kinder anmelden. 54 Prozent der Ulmer Viertklässler werden demnach auf eines der sechs städtischen Gymnasien wechseln (Vorjahr: 49 Prozent) und 35 Prozent auf eine der vier städtischen Realschulen (30 Prozent). Damit liegt Ulm im landesweiten Trend, wie Gerhard Semler, Leiter der städtischen Abteilung Bildung und Sport berichtet.Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Realschulen sehen die Anmeldungen so aus:


Albert-Einstein 116 (Vorjahr: 110)
Anna-Essinger 121 (79)
Elly-Heuss 73 (63)
Ulrich-von-Ensingen 63 (35)

Im Schuljahr 2012/13, das im September beginnt, besuchen künftig 11 Prozent der Kinder, die jetzt in die vierten Klassen der Grundschulen gehen, eine städtische Werkrealschule. Im aktuellen Schuljahr sind es 21 Prozent – ein Rückgang um rund 50 Prozent. Für die einzelnen Schulen zeichnet sich folgendes Bild:


Für die fünfte Klasse der Albrecht-Berblinger-Schule gibt es 17 Anmeldungen (Vorjahr: 27)
Sägefeldschule Wiblingen 17 (51)
Adalbert-Stifter-Schule am Eselsberg 21 (42)
Schulzentrum Nord (Böfingen und Jungingen) 9 (28)
Schulzentrum Stadtmitte/Ost  20 (47)
Schulzentrum Hochsträß 8 (10)


Die aktuellen Grundschulempfehlungen lagen in Ulm bei 25,4 Prozent für Werkrealschule, 27,7 Prozent für die Realschule und 46,8 Prozent für das Gymnasium.

Copyright 2014, Innovationsregion Ulm - Spitze im Süden e.V.