15.12.2016

135 Anmeldungen zu „Jugend forscht“

Mit insgesamt 66 Projekten treten 135 Kinder und Jugendliche aus der Region bei der aktuellen Runde von „Jugend forscht“ an, um beim Regionalwettbewerb der Innovationsregion Ulm die Sieger-Teams in sieben Fachgebieten zu ermitteln.

Die 52. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb steht unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie!“. Die Innovationsregion Ulm organisiert zum 14. Mal den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Er findet am 17. und 18. Februar 2017 statt. Nach den Anmelderekorden in den vergangenen Jahren und dem großen Ansturm auf die baden-württembergischen Regionalwettbewerbe hat sich die Situation durch einen neuen Wettbewerb in der Stadt Donzdorf etwas entspannt. Insgesamt gibt es nun elf Jugend forscht-Regionalwettbewerbe im Land.

Bei den diesjährigen Anmeldungen sticht besonders der hohe Anteil an Physik- und Technikarbeiten hervor, so dass Wettbewerbsleiter Jochen Krüger nun die jeweilige Fachjury verstärken muss. Es sind 15 Physik- und 21 Technikprojekte zu bewerten. Im Fachgebiet Biologie sind sieben Arbeiten angemeldet. Bei Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathe/Informatik gehen jeweils sechs Teams an den Start und in der Arbeitswelt wird unter fünf Projekten der Regionalsieg ausgemacht. 47 Arbeiten sind in der Altersgruppe „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) und 19 in der Altersgruppe „Schüler experimentieren“ (10 bis 14 Jahre) gemeldet.

Wettbewerbsleiter Jochen Krüger und das Organisationsteam der Innovationsregion Ulm warten nun gespannt auf den 15. Januar 2017: Bis zu diesem Termin haben die Jugendlichen Zeit, ihre gemeldeten Projekte vollständig auszuarbeiten und abzugeben. „Erst dann wissen wir genau, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatsächlich an den Start gehen werden“, so Uschi Knapp von der Innovationsregion Ulm, die als „Patenbeauftragte“ des Wettbewerbs für die Organisation verantwortlich zeichnet. Sie freut sich, dass für das Rahmenprogramm das Unternehmen Uzin Utz AG gewonnen werden konnte. Während die Jury am Freitag, 17. Februar, tagt, können die Jugendlichen dort einen abwechslungsreichen Nachmittag genießen.

Mit sehr viel Können, aber auch ein klein wenig Glück, werden sich die Besten des Regionalwettbewerbs als Sieger für die Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ qualifizieren. Und wer in der Altersgruppe „Jugend forscht“ die Nase beim Landeswettbewerb vorn hat, kann zum Bundeswettbewerb von 25. bis 28. Mai 2017 nach Erlangen reisen.