13.10.2014

Glamouröse Ballnacht für den guten Zweck

Elegante Limousinen, ein Roter Teppich, funkelnde Abendgarderoben, Kulinarisches auf Sterneniveau und eine grandiose Bühnenshow – die Bilanz der neunten Radio 7 CharityNight im Congress Centrum Ulm fällt auf ganzer Linie positiv aus.

„Die Radio 7 CharityNight ist in meinem Kalender schon seit Jahren ein fester Termin“, so Ulms Erster Bürgermeister Gunter Czisch, der in Vertretung des Oberbürgermeisters und Schirmherrn Ivo Gönner die Gäste begrüßte und von einer Bereicherung für die Region Ulm sprach. Nicht zu unrecht. Während in München, Hamburg oder auch Stuttgart Veranstaltungen dieser Kategorie fast schon an der Tagesordnung sind, ist die Radio 7 CharityNight zwischen Alb und Bodensee auch nach neun Jahren noch einmalig. Eröffnet wurde der Abend von Radio 7 Drachenkind Mathilda aus Herbertingen, die sich von ihrer großen Schwester auf die Bühne begleiten ließ und nochmals in Erinnerung rief, für wen dieser Abend organisiert wurde – nämlich für  traumatisierte oder kranke Kinder aus dem Sendegebiet.

 

Launig kündigte Moderator Rainer Maria Jilg nach den offiziellen Worten  den ersten Showact an. Der große und kleine Tarzan aus dem gleichnamigen Musical sangen zwei Songs aus der weltberühmten Geschichte und erhielten für die mitreißende Geschichte zwischen dem Urwaldmenschen und der jungen Frau aus gutem Hause den Radiopreis SIEBEN in der Kategorie „Bestes Musical 2014“. Direkt im Anschluss gingen zwar nicht die Sterne des Urwalds im Congress Centrum auf, wohl aber die der Jeunes Restaurateurs D’Europe, die die Gäste kulinarisch durch den Abend begleiteten. Bernd Werner aus Gernsbach, Michael Philipp, Chef des gleichnamigen Restaurants Philipp in Sommerhausen und Steffen Disch aus Horben bei Freiburg vereinen drei Michelin-Sterne und 46 Gault Millau-Punkte auf  sich. Entsprechend kreativ las sich die Speisekarte. Ob Hummerparfait mit Kräuterbisquit als Vorspeise, eine Maronen-Wachtel zum Hauptgang oder eine Ziegenkäsepraline für zwischendurch  – die Gäste staunten beim Anblick des Angebots und klatschten begeistert Beifall, als um Mitternacht  das von Küchenchef Oliver Budzinski kreierte Maritim-Dessertbüffet im wahrsten Sinne des Wortes aufgefahren wurde.

 

Großzügige Spenden für die Drachenkinder
Anlässe für Begeisterungsstürme gab es aber auch schon in den Stunden dazwischen. Die deutsche Band „Glasperlenspiel“ erhielt für ihren kometenhaften Aufstieg die SIEBEN in der Kategorie „Band National“. Radio 7 Musikchef Matthias Ihring zeichnete den irischen Sänger Rea Garvey als „Bester Künstler National“ aus, Morgenshow-Moderator Andi Scheiter hatte die Ehre bei „Sunrise Avenue“ und TV-Richter Alexander Hold hielt die Laudatio auf den besten Liveact des Jahres 2014, die Band „The BossHoss“. Was sie live drauf haben, stellten die Berliner dann auch unter Beweis. „Das hat ganz schön gerockt“, urteilte ein strahlender Radio 7 Geschäftsführer Dr. Bernhard Hock. Hock hatte tatsächlich allen Grund zum Strahlen. In seiner Begrüßungsrede sprach er noch davon, wie hartnäckig er beim Spendeneintreiben sein könne. Eine Aufgabe, die der Geschäftsführer wohl mit Bravour meisterte, schließlich überreichten zwei Firmenvertreter auf der Bühne große Schecks – und das bezog sich nicht nur auf das Format. „Wir freuen uns über jede Spende“, so Drachenkinder-Projektleiterin Ilona Leicht „besonders toll waren heute Abend aber natürlich die hohen Einzelspenden der Spedition Allgaier in Höhe von 15.000 Euro und der Firma Leonhard Weiss aus Satteldorf. Mit deren 60.000 Euro können wir viele tolle Projekte unterstützen.“

 

Mit der Radio 7 CharityNight endet das Engagement für dieses Jahr aber nicht, ganz im Gegenteil.  Anfang Dezember gibt Radio 7 den Startschuss für den Spendenmarathon. Und zwischen den Jahren spielen die Programmmacher die „Lieblingshits für Drachenkinder“. Für 1.000 Euro können Firmen und Privatpersonen ganze Stunden buchen und die Musikauswahl bestimmen. „Vielleicht eine schöne Alternative zur Weinflasche, dem Klassiker unter den Kundengeschenken“, empfiehlt Ilona Leicht. 

 

Zur Bildergalerie der Südwest Presse