18.04.2016

Gute Noten fürs Neu-Ulmer Bürgerbüro

Drei Monate lang wurden die Kunden von Anfang Dezember 2014 bis Ende Februar 2015 über den Service im Bürgerbüro befragt. Heraus kam ein durchweg positives Ergebnis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Service.

Wir sind stolz auf das Ergebnis und werden in unserem Bemühen auch nicht nachlassen.“ Das hat der fürs Rathaus-Personal zuständige Fachbereichsleiter Anton Bullinger den Neu-Ulmer Stadträten im Fachausschuss gegenüber erklärt. Anlass war der Bericht über eine Bürgerbefragung.

Drei Monate lang wurden die Kunden von Anfang Dezember 2014 bis Ende Februar 2015 über den Service im Bürgerbüro befragt. Das Personal dort war im Jahr 2014 zudem besonders qualifiziert worden. Von den in diesen drei Monaten der Befragung gezählten 6902 Besucher, haben sich immerhin 1118 davon die Mühe gemacht, einen entsprechenden Fragebogen auszufüllen. Das entspricht einer Rücklaufquote von 16,2 Prozent.

Acht Fragen galt es zu beantworten, wobei jeder eine Einschätzung von „trifft voll zu“ bis „trifft gar nicht zu“ oder „keine Bewertung möglich“ abgeben sollte. Die „freundliche Begrüßung“ traf bei 88,7 Prozent voll zu. 66,6 Prozent waren mit der Hilfsbereitschaft und der gezeigten Initiative voll zufrieden. 70 9 Prozent erklärten, dass ihnen die Sachverhalte und Gesetze verständlich und kompetent erklärt worden seien. Hatte es Fragen oder Einwände gegeben, waren 72,5 Prozent der Ansicht, dass auf diese freundlich reagiert worden sei. 77 Prozent erklärten, dass die Mitarbeiter im Bürgerbüro unterstützend und sehr hilfsbereit gewesen seien.

Eine volle Vertrauenswürdigkeit des Personals wurde von 75 Prozent angegeben. 80 Prozent der Kunden waren der Meinung, ihre Anliegen seien umfassend und fachlich kompetent beantwortet worden. Und 82,6 Prozent waren von der wertschätzenden und freundlichen Verabschiedung begeistert.

Negative Stimmen gab es in allen Bereichen auch, aber die Einschätzung von „trifft eher nicht zu“ oder „trifft gar nicht zu“, war in der Regel nur von 2,3 bis 6 Prozent gewählt worden. Das sind Werte, mit denen der Personalverantwortliche Anton Bullinger und OB Gerold Noerenberg ganz gut leben können. Das insgesamt gute Ergebnis sei dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, lobte der OB. Und dem schlossen sich auch die Stadträte an.

Zu den gestellten Fragen hatten die Kunden aber auch die Möglichkeit zusätzliche Bemerkungen abzugeben. Immerhin nutzten das auch 276 Kunden. So wurden die Wartezeiten gleich mehrfach als zu lange kritisiert. Und wer warten musste, der bemängelte, das der Wartebereich zu klein ist, und dass Lesestoff fehlt. Und einige hätten sich auch Unterhaltungsmöglichkeiten durch TV-Angebote gewünscht, also einen Fernsehapparat. Die telefonische Erreichbarkeit wurde einige Male als verbesserungswürdig angesehen, auch wurden mitunter zu lange Bedienzeiten kritisiert.

Im Bereich der Fotokabine wurde das Fehlen einer Garderobe bemängelt. Und einige Kunden ärgerten sich darüber, dass sie nicht mehr als eine einzige Rolle mit gelben Säcken für den wiederverwertbaren Verpackungsmüll erhalten. An den geäußerten Kritikpunkten will die Stadt arbeiten und dort den Service verbessern. Und die Mitarbeiter werden weiter geschult.

Text und Bild. Südwest Presse Ulm