29.03.2016

Hilfe-Portal für Flüchtlinge und Bedürftige

Nachdem die neue Asyl-Website des Landkreises Neu-Ulm vor wenigen Wochen online gegangen ist, wird das Angebot jetzt um eine Such- und Tauschbörse erweitert.

Das neue Portal kann direkt über den Link nu.helpto.de oder über die Asyl-Website des Landkreises Neu-Ulm www.landkreis.neu-ulm.de/de/asyl.html abgerufen werden.

Das Hilfe-Portal „HelpTo“ bringt engagierte Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Organisationen, Kommunen und Unternehmen mit Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen zusammen. Über das Portal können sich Interessierte aktiv in die Flüchtlingshilfe einbringen – egal ob es sich dabei um Sachspenden, ehrenamtliches Engagement oder die Vermittlung von Arbeit oder Wohnungen handelt.

„Mit Hilfe des Portals können Spenden und Hilfeleistungen schnell und unbürokratisch koordiniert werden. Außerdem dient es den Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die Flüchtlingshilfe“, erklärt Landrat Thorsten Freudenberger. „HelpTo ist die perfekte Ergänzung zu unserem bisherigen Angebot. Daher hoffe ich, dass viele das Portal nutzen werden.“

Nutzer der Tauschbörse können Angebote und Gesuche in zehn verschiedenen Kategorien einstellen: Sachspenden, Begleitung und Beratung, Fahrdienste und Transporte, Freizeit, Familie und Kinder, Sprache, Bildung und Wissenschaft, Projekte und Ideen, Arbeit sowie Wohnen. Ein internes Nachrichtensystem ermöglicht einen direkten und sicheren Austausch zwischen Helfenden und Hilfesuchenden. Außerdem können örtliche Initiativen und Organisationen sich auf dem Portal vorstellen und digital miteinander vernetzen.

Das Portal kann direkt über den Link nu.helpto.de oder über die Asyl-Website des Landkreises Neu-Ulm www.landkreis.neu-ulm.de/de/asyl.html abgerufen werden. Die Nutzung von „HelpTo“ ist kostenfrei. Lediglich eine Online-Registrierung mit Benutzername und E-Mail-Adresse ist notwendig.

 

Information

„HelpTo“ ist ein gemeinnütziges Projekt und wird vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt betrieben. Der Verein wurde 2008 im Rahmen einer Diskussion um Weltoffenheit, Toleranz und Zusammenleben in Potsdam gegründet. Der Vereinsname beruft sich auf das historische Edikt von Potsdam von 1685. Das Edikt enthält gemeinsam erarbeitete Grundregeln und Leitsätze für das Zusammenleben in der Stadt.