13.05.2015

Mit den Goldtröpfchen zum Landessieg

„Den Goldtröpfchen auf der Spur“ sind Luise Meyer zu Bexten (14), Lisa Schröder (14) und Laura Mayer (14) vom Ulmer Schubartgymnasium mit ihrem Forschungsprojekt. Nun holten die Schülerinnen den Landessieg Baden-Württemberg im Wettbewerb der Nachwuchsforscher "Schüler experimentieren“ für die Innovationsregion Ulm. Im Februar hatten die Mädchen bereits den Regionalwettbewerb Ulm im Fachbereich Chemie gewonnen. Mit ihrem Projekt „Papierrecycling“ belegten Jonas Pieper, Philipp Schwarz und Andreas Zeh vom Biberacher Wieland-Gymnasium den zweiten Platz im Bereich Technik.

Am 7. und 8. Mai 2015 wurden in Balingen die Landessieger „Schüler experimentieren“ aus den 10 Wettbewerbsregionen Baden-Württembergs  in ihren jeweiligen Fachgebieten ermittelt. Die Fachjury zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau der Wettbewerbsarbeiten aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

 

Den Landessieg im Fachgebiet Chemie errangen Luise Meyer zu Bexten (14), Lisa Schröder (14) und Laura Mayer (14), Schülerinnen am Schubart-Gymnasium Ulm für die Innovationsregion Ulm. Ihre ungewöhnlichen Versuchsobjekte für die Arbeit „Den Goldtröpfchen auf der Spur“: mehrere Käsekuchen. Die Mädchen stellten fest, dass sich auf dem Baiser eines Käsekuchens unter bestimmten Bedingungen sirupartige Goldtröpfchen bilden. Das Trio wollte herausfinden, wann dies der Fall ist und woraus die Goldtröpfchen bestehen. Mit wissenschaftlicher Akribie, die bereits das Jurorenteam beim Regionalwettbewerb begeisterte, widmeten sich die Mädchen dieser Aufgabe. Das Testergebnis: die meisten Tropfen entstehen bei abgedeckten Kuchen, unabhängig von den Temperaturbedingungen, wie diese gelagert werden. Mit einer sogenannten Fehlingprobe wurde nachgewiesen, dass es sich bei den Goldtröpfchen um Saccharose handelt.

 

Jonas Pieper (14), Philipp Schwarz (14) und Andreas Zeh (13) entwickelten eine kompakte Papierrecycling-Anlage für alle Bereiche, in denen besonders viel Altpapier anfällt. Mit ihrem Projekt erreichten die drei Schüler vom Wieland-Gymnasium Biberach den zweiten Platz im Fachbereich Technik.

 

 

Informationen:

"Schüler experimentieren" ist der Nachwuchswettbewerb bei Jugend forscht, dem bekanntesten Wettbewerb im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaften. Schüler bis 14 Jahre treten in dieser Altersklasse von Jugend forscht an.

 

Junge Menschen fördern, die sich für Naturwissenschaft, Mathematik und Technik interessieren: Dies steht beim bundesweiten Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ im Mittelpunkt. Die Innovationsregion Ulm ist Pate des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“, der am 27. und 28. Februar 2015 schon zum 12. Mal durchgeführt wurde. Die Innovationsregion Ulm organisiert und finanziert den Regionalwettbewerb. Die Sieger aus den jeweiligen Sparten treten beim Landeswettbewerb Baden-Württemberg