28.02.2017

Uniklinik: Positives Jahr 2016

Der Vorstand des Universitätsklinikums Ulm freut sich über ein positives Jahr 2016, wirtschaftlich betrachtet verlief das vergangene Jahr sehr erfreulich. Der Jahresabschluss weist einen Überschuss von rund 3,3 Mio. Euro aus. Das Universitätsklinikum Ulm ist dadurch in der Lage, die personelle Besetzung im Pflegedienst weiter zu verstärken.

„2016 war für die Universitätsmedizin Ulm ein sehr erfolgreiches Jahr. Die gute Entwicklung ist insbesondere das Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihr hoher Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten sowie ihr Engagement für Forschung und Lehre waren auch im vergangenen Jahr die entscheidenden  Erfolgsfaktoren, ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank“ resümieren Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor, und Dr. Joachim Stumpp, Kaufmännischer Direktor. Der Zuspruch der Bevölkerung zur Universitätsmedizin Ulm sei weiterhin sehr hoch – das belegen die im Vergleich zum Vorjahr wiederum gestiegenen Patientenzahlen. Im vergangenen Jahr wurden 49.099 Patientinnen und Patienten stationär versorgt. Der für die stationäre Leistungsentwicklung als Maßzahl dienende Case Mix ist 2016 um 2,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Case Mix Index (CMI) – er ist ein Maß für die Komplexität der behandelten Fälle einer Klinik – blieb mit 1,455 auf der Höhe des Vorjahres.

 

Positives Finanzergebnis erwartet

„Zwar ist der Jahresabschluss noch nicht durch die Gremien festgestellt, doch wir können bereits jetzt mitteilen, dass das Jahr mit einem Überschuss von ca. 3,3 Mio. Euro positiv abgeschlossen wurde“, so der Kaufmännische Direktor Dr. Stumpp. Nachdem von 2014 bis 2015 jeweils ausgeglichene Ergebnisse erreicht werden konnten, gebe es nunmehr erstmals seit vielen Jahren wieder einen Überschuss in siebenstelliger Höhe.

 

Ausblick für 2017

Der positive Abschluss eröffnet die Möglichkeit, die personelle Situation in Bereichen des Pflegedienstes weiter zu verbessern. „Wir können auf diese Weise Konzepte realisieren, die nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern insbesondere unseren Patientinnen und Patienten zu Gute kommen“ erläutert Silvia Cohnen, seit August 2016 Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Ulm. Die Etablierung eines Belegungsmanagements werde ebenso angestrebt wie der Aufbau eines Mitarbeiterpools in der Intensivpflege als Ausfallkonzept. Auch die Neonatologie sowie die Überwachungsbereiche sollen personell weiter verstärkt werden. „Der maßgeblich durch die verschiedenen Fachdisziplinen erwirtschaftete Überschuss fließt damit zu den Leistungserbringern zurück“, so Dr. Stumpp weiter. Durch die gute wirtschaftliche Lage sei es möglich, am Klinikum insgesamt ab sofort ca. 30 zusätzliche Pflegekräfte zu finanzieren. Professor Kaisers verweist außerdem auf die Ende 2016 vollzogene Satzungsänderung des Universitätsklinikums: mit der budgetären Zuordnung des Pflegedienstes zur Pflegedirektorin könnten 2017 weitere Maßnahmen zur Stärkung der größten Berufsgruppe des Universitätsklinikums umgesetzt werden. „Wir wollen uns in diesem Jahr unter anderem dem weiteren Ausbau der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Vernetzung in der Region sowie gemeinsam mit der Universität der strukturellen und baulichen Entwicklungsplanung für die Hochschulmedizin Ulm widmen. Wir sind davon überzeugt, dass wir damit gemeinsam wichtige Grundlagen für die nachhaltig positive Entwicklung der Universitätsmedizin Ulm schaffen können“, so der Leitende Ärztliche Direktor abschließend.