25.07.2017

Kabarett, Irish Folk und Ambient-Jazz

Musikkabarett, Irish Folk, Kabarett und eine Melange aus Kammerorchester und Ambient-Jazz – diese bunte Mischung erwartet die Besucher vom 4. bis zum 12. August 2017 bei der Neu-Ulmer Veranstaltungsreihe "Kultur im Museumshof".

Der leider nicht so glückliche Umstand sei gleich vorweg genannt: Aufgrund der Umbauarbeiten im Edwin Scharff Museum ist der wunderschöne Innenhof – der der Veranstaltungsreihe auch seinen Namen gibt – in diesem Jahr leider nicht bespielbar. Auf die "Kultur im Museumshof" muss das Publikum dennoch nicht verzichten: Vom 4. bis 12. August gibt es Musikkabarett, Irish Folk, Kabarett und eine Mischung aus Kammerorchester und Ambient-Jazz in der Musikschule Neu-Ulm (Gartenstraße 13).

Der Pianist Christoph Reuter verspricht eine vergnügliche und spannende "Doppelstunde Musik! Von Amerika bis Polen - von Bach bis Bohlen". Er wird seine Starbucksmethode zur Hit-Komposition vorstellen und die Frage beantworten, wo sich Ohrwürmer aufhalten, wenn sie nicht im Ohr sind (4. August).

Am Samstag, 5. August, gibt es Kabarett von und mit Matt­hias Weiss.  In seinem Programm „Es klingt nicht so böse, wie es gemeint ist“ besingt der Kabarettist Erlebtes und Überlebtes, Fundsachen und Erfundenes, Wunden und Wunder, allzeit getreu seiner Prämisse „Es klingt nicht so böse wie es gemeint ist“. Weiss spielt mit Sprache und Klavier und verspricht: „Am Ende wird alles gut.“

Irish Folk ist am Sonntag, den 6. August, zu hören: Goitse heißt das preisgekrönte junge Quintett, das bei den Ireland Music Awards 2015 als „Beste Band“ abräumte, aber auch Musik anderer Länder integriert. Goitse ist übrigens Gälisch, wird „Gwicha“ ausgesprochen und heißt „Komm her!“ – dieser Aufforderung sollte man unbedingt nachkommen...

Klangwelten zwischen Kammerorchester und Ambient-Jazz eröffnen die Donauwellenreiter am 11. August. Ein Quartett aus dem kulturellen Schmelztiegel Wien mit einem eigenständigen Sound „von hoher poetischer Strahlkraft“. Kammermusikalisches und Minimal Music, Pop und Jazz treiben als Teile eines großen, kompakten Klangstroms daher.

Mit Sven Kemmler wird es am 12. August wieder kabarettistisch: In „Englischstunde – to fuck or not to be?“ – „der komischsten und ungewöhnlichsten Englischstunde unserer Zeit“ – berichtet er von Expeditionen in Bedeutungsdschungels und Aussprachwüsten. Von den Sümpfen Alabamas, über Londoner Clubs bis hin zu schottischen Highlands ist ihm keine Betonung fremd. Seine Mission: Lachen und Lernen.

Karten gibt es im Neu-Ulmer Bürgerbüro (Petrusplatz 15), dem Service Center Neue Mitte in Ulm oder im Internet