29.05.2017

Trio aus der Region: 5. Platz beim Bundeswettbewerb

Lukas Bohnacker, Marc Engelhardt und Jannik Münz errangen beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht" den 5. Platz im Fachbereich Technik und wurden zusätzlich mit einem Sonderpreis für eine Arbeit zum Thema „Zukunftsorientierte Technologien" – gestiftet von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka – ausgezeichnet. Glückwunsch den erfolgreichen Teilnehmern!

Lukas Bohnacker (16, links), Blaubeuren, Marc Engelhardt (20, Mitte), Dornstadt und Jannik Münz (17, rechts), Laupheim, wurden mit einem Sonderpreis für eine Arbeit zum Thema "Zukunftsorientierte Technologien" – gestiftet von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka – ausgezeichnet.

Nach ihrem Regionalsieg und dem anschließenden Gewinn des Landeswettbewerbs traten Lukas Bohnacker (16, Gymnasium Blaubeuren), Marc Engelhardt (20, ulrich GmbH & Co. KG, Ulm) und Jannik Münz (17, Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim) am vergangenen Wochenende für das Land Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht", der "Deutschen Meisterschaft" der Nachwuchsforscher an. Das Trio aus der Innovationsregion Ulm belegte im Bereich Technik den 5. Platz und wurde mit einem Geldpreis, gestiftet vom Verein Deutscher Ingenieure e.V., sowie zusätzlich zusätzlich mit einem Sonderpreis für eine Arbeit zum Thema „Zukunftsorientierte Technologien" – gestiftet von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka – ausgezeichnet. 

Das Projekt: Fräsen 4.0 / Echtzeitregelung eines 5-Achs-Bearbeitungszentrums
Programmierbare 5-Achs-Fräsmaschinen können Werkstücke in nahezu jeder beliebigen Form aus einem Materialblock fräsen. Allerdings muss man dabei die Dreh- und Vorschubgeschwindigkeit der Fräse vorab manuell einstellen. Marc Engelhardt, Jannik Münz und Lukas Bohnacker entwickelten eine Regelung, mit der diese Parameter automatisch sowohl an die jeweilige Bearbeitungssituation als auch an den Abnutzungsgrad des Werkzeugs angepasst werden können. So reduziert sich der Werkzeugverschleiß um bis zu 80 Prozent. Voraussetzung für diese Echtzeitregelung sind eine genaue Messung der aktuellen Kräfte am Werkzeug über Sensoren, eine parallele Simulation zur Auswertung der Messwerte und die Umsetzung in eine schnelle Regelelektronik sowie die Integration der Hardware in die Maschine.