09.09.2015

Uzin Utz AG blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr

Zum Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 hat sich unser Mitgliedsunternehmen, die Uzin Utz Gruppe, solide entwickelt und verzeichnet einen deutlichen Anstieg in Umsatz und Ergebnis. Nach einem sehr erfolgreichen Vorjahr konnten dieser Aufwärtstrend und die positive Entwicklung auch im ersten Halbjahr 2015 fortgesetzt werden.

Der Umsatz der Uzin Utz Gruppe beträgt zum Halbjahr 2015 rund 123,7 Mio. Euro (113,3) und liegt somit 9,2 % über dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 7,1 Mio. Euro und liegt mit einem Plus von 23,6 % signifikant über dem Vorjahr.

Finanzvorstand Thomas Müllerschön sagte anlässlich der Vorlage der Halbjahreszahlen: „Diese positive Entwicklung belegt die durchgreifende Wirkung des im Jahr 2014 ins Leben gerufenen Effizienzprogramms Ebit+ in Verbindung mit unserer Wachstumsstrategie. Ein Ergebnis unserer eigenen Anstrengungen. Gleichwohl haben wir das Programm auf unsere internationalen Standorte ausgerollt. Den erfolgreich eingeschlagenen Weg gilt es konsequent weiterzugehen.“

 

Ausblick
Die Uzin Utz AG blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr 2015 und will die Chancen aus Fortsetzung des Wachstums der globalen Wirtschaft nutzen. Durch die etablierte Markt- und Wettbewerbsstärke wird sich das Unternehmen in dem volatilen und herausfordernden Umfeld behaupten und die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele zum Jahresende erreichen. Dabei liegt die Konzentration auf dem Ausbau der Geschäfte in den definierten Fokusländern sowie auf Innovationen, Portfolio-Optimierungen und allgemeiner Effizienzsteigerung. „Wir sind überzeugt, mit unseren getätigten Investitionen in Ilsfeld und USA, unserer besonderen Kundennähe und unserer motivierten Belegschaft auch im zweiten Halbjahr entscheidende Zukunftsperspektiven bieten zu können“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. H. Werner Utz.



Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal 2015 merklich: Das Bruttoinlandsprodukt legt 0,5 % im Vergleich zum Vorquartal zu.
Das Wachstum wird vor allem von den Dienstleistungsbereichen getragen, die vom weiterhin starken privaten Konsum profitieren. Risiko-Faktoren wie die Krise Griechenlands, die EU-Skepsis Großbritanniens und die politischen Spannungen mit Russland haben zuletzt zu einem gehemmten Investitions- und Nachfrageverhalten im deutschen Industriesektor geführt. Unsicherheiten resultieren auch aus der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China. Jedoch erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung im weiteren Jahresverlauf auch in der Industrie positive Effekte durch die verbesserte preisliche Wettbewerbsfähigkeit und die konjunkturelle Erholung im Euroraum.


Mitarbeiter
Zum 30.06.2015 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr von 940 auf 971. Zusätzlich wurde 28 jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht (32). Die Personalkostenquote stieg von 27,8 % auf 28,0 %. Absolut stiegen die Personalkosten um rund 3,2 Mio. Euro von 31,4 auf 34,7 Mio. Euro.