22.11.2017

Aktion 100.000: Die neue Spendenrunde startet!

Die Wochen vor dem Christfest sprechen die Sinne an: Glühweinduft verführt die Nase, Zimt und Anis schmeicheln dem Gaumen, Musik umsäuselt die Ohren. Allüberall glitzern Kugeln und leuchten Sterne. Den Sinn der sinnlichen Zeit mahnen Spendenorganisationen mit eindringlichen Schreiben an: Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Es gibt Menschen in Not, Hilfe ist nötig! Die Aktion 100 000 und Ulmer helft unterstützt hilfsbedürftige Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Denn auch hier in Ulm, Neu-Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Neu-Ulm gibt es Menschen die dringend unsere Hilfe benötigen.

Ganze 40 000 Euro! Karl Bacherle, Organisationsleiter der Aktion 100 000 und Ulmer helft, hat es kaum glauben können, als er vor wenigen Wochen über einen Notar vom spendablen Vermächtnis eines Ulmers erfuhr. 40 000 Euro hatte der Mann in seinem Testament der Aktion 100 000 zugesprochen. Und so startet die heiße Sammelphase der 47. Saison mit einer stolzen Anschubsumme. 

Nun soll die Erfolgsgeschichte der großen regionalen Benefiz-Initiative fortgeschrieben werden, die seit 1971 umgerechnet knappe 15 Millionen Euro für Notleidende gesammelt hat. Ein enormer Beitrag, den die Menschen in der Region Ulm/Neu-Ulm für die Menschen in der Region Ulm/Neu-Ulm geleistet haben. Allein im vergangenen Jahr waren 873 763 Euro zusammengekommen.

Das Bemerkenswerte an der Aktion 100 000 und Ulmer helft ist, dass jeder gespendete Cent an Bedürftige weitergeleitet wird, die vom in Deutschland eng geknüpften sozialen Netz nicht aufgefangen werden. Es entstehen keine Verwaltungskosten, weil die Mitarbeiter des Aktions-Teams von der SÜDWEST PRESSE und von der Stadt Ulm für die Sonderaufgabe freigestellt werden. So hat die Aktion 100 000 einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, der bei einer Initiative dieser Größe in Deutschland Ausnahmecharakter haben dürfte.

Die Menschen in der Region rücken zusammen
Wenn es ums Helfen geht, rücken die Menschen in der Region eng zusammen. Jede(r) tut, was er/sie kann. Firmen machen Sachspenden und Geld locker, Familien überprüfen ihre Ausgaben nach Verzichtbarem. Vom Grundschüler über die Angestellte bis zum Pensionär: Alle setzen sich für die Bedürftigen ein

Die Hilfe ist vielfältig. Während der eine mit seinem Verein ein Theaterstück auf die Benefiz-Bühne bringt, tun die Besucher mit ihren Eintrittsgeldern Gutes. Und bei der großen Versteigerung im Kornhaus, die in diesem Jahr am Samstag, 2. Dezember,  sein wird, geht ohne Sachspenden und Mit- und Ersteigerer nichts.

Die Hilfe wirkt schnell. Bereits vor Weihnachten werden rund 2000 Schecks an Hilfsbedürftige ausgestellt, damit sie sich noch ein kleines Extra zum Fest leisten können. Für Menschen, die das Schicksal besonders heftig getroffen hat, sind bis Weihnachten Extra-Spendenaufrufe eingeplant. Den Schlusspunkt der 47. Spendensaison wird dann die Spendenübergabe an die sozialen Institutionen Anfang Februar sein. Knappe 600 000 Euro sind im vergangenen Jahr an soziale Projekte weitergereicht worden.

Damit die 47. Runde wieder ein Erfolg wird, sind die Aktionisten auf freigiebige Herzen – und offene Geldbeutel – angewiesen. Machen Sie mit und schaffen Sie durch Ihr Engagement ein Klima der gegenseitigen Freude, Anerkennung und Dankbarkeit. Die Möglichkeiten sind vielfältig und unkompliziert – egal ob Geldspende oder tatkräftige Unterstützung bei einer der  Benefizveranstaltungen – Jeder kann helfen! (Text: Südwest Presse Ulm)

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