07.03.2019

Arbeitsmarkt: Quote stabil

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Februar um 67 auf 7 436 Personen leicht zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert und lag wie im Januar bei 2,5 Prozent. Zum Vorjahresmonat ist das eine Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Im Landkreis Neu-Ulm bleibt die Arbeitslosenquote ebenfalls unverändert. Hier liegt sie bei bei 2,3 Prozent, vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 2,3 Prozent.

„Die Arbeitslosigkeit bewegt sich auf sehr niedrigem Niveau. Für die kommenden Monate rechnen wir mit einer weiteren, aber moderaten Abnahme der Arbeitslosigkeit“, sagt Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote aller Agenturbezirke in Baden-Württemberg lag bei 3,2 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als vor vier Wochen und 0,2 weniger als zur selben Zeit im Vorjahr.

Mehr Bewegung zeigte sich am Stellenmarkt. Regionale Arbeitgeber meldeten mit 2 054 neuen Stellenangeboten 749 mehr als im Januar. Dem zu Folge stieg die Zahl der offenen Arbeitsstellen wieder an. Im Februar umfasste der Stellenbestand 6 312 Arbeitsangebote, 525 mehr als im Vormonat und 71 mehr als im Vorjahr. „Die Arbeitskräftenachfrage ist ungebrochen hoch, wobei vorwiegend Fachkräfte gesucht werden“, berichtet der Agenturleiter und benennt das seit Jahresbeginn geltende Qualifizierungschancengesetz als wichtigen Stellhebel für die Fachkräftesicherung. „Nun haben wir noch mehr Möglichkeiten Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung für Arbeitslose und Beschäftigte zu fördern“, betont Auch und empfiehlt den hiesigen Unternehmen eine Beratung zu den Fördermöglichkeiten durch den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Ulm.

Agenturbezirk Ulm im Landesvergleich

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm blieb die Arbeitslosenquote im Februar mit 2,5 Prozent stabil. Unter den 19 Agenturbezirken im Land ist das der niedrigste Wert. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im württembergischen Teil der Donau-Iller-Region bei 2,7 Prozent. In Baden-Württemberg sank die durchschnittliche Arbeitslosenquote um 0,1 auf 3,2 Prozent. Zum Vorjahr sind es im Land 0,2 Prozentpunkte weniger.

Alb-Donau-Kreis und Stadtgebiet Ulm

Alb-Donau-Kreis. 2 724 Menschen waren im Februar arbeitslos und über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 91 Menschen mehr als vor vier Wochen. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Alb-Donau stieg in der Folge um 0,1 auf 2,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 136 Personen, die Quote um 0,1 Prozentpunkte zurück.

Ulm. Im Stadtgebiet Ulm waren 2 363 arbeitslose Menschen über die Arbeitsagentur (1 107) und das Jobcenter (1 256) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Zum Januar sind das 62 Frauen und Männer weniger. Zum Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 50 ab. Im Februar sank die Arbeitslosenquote zum Vormonat um 0,1 auf 3,3 Prozent, zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte.

Landkreis Neu-Ulm: Arbeitslosenquote wie im Vormonat bei 2,3 Prozent

Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht verändert und liegt weiterhin bei 2,3 Prozent, vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 2,3 Prozent. Derzeit sind im Landkreis Neu-Ulm 2.282 Menschen arbeitslos gemeldet, 48 weniger als im vorigen Monat und 10 mehr als vor einem Jahr.  „Wir beobachten die saisonübliche Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Winter und rechnen mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten“ bewertet Richard Paul, Vorsitzender der Donauwörther Arbeitsagentur die aktuelle Situation. „Dennoch gibt es Einiges zu tun, denn Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, sondern es gibt viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Wir verzeichneten im Berichtsmonat 999 Zugänge und 1.044 Menschen konnten sich aus der Arbeitslosigkeit abmelden.“

Die Zahl der offenen Stellen liegt weiterhin auf hohem Niveau. Aktuell haben wir 1.738 Stellen gemeldet. Qualifizierte Arbeitnehmer werden dringend gesucht. Bei fast 84 Prozent liegen die Anforderungen an die Bewerber auf Fachkraftniveau oder höher. „Gerade jetzt mit der Ausweitung der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte ist es für Betriebe besonders lukrativ, die eigenen Mitarbeiter weiterzubilden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrgangkosten und Lohnkostenzuschüsse gewährt werden. Eine Kontaktaufnahme mit der Arbeitsagentur lohnt sich auf jeden Fall“ wirbt der Agenturleiter.

Agentur für Arbeit Ulm
Arbeitsmarktbericht Februar 2019
Arbeitsmarkt in Zahlen

Agentur für Arbeit Donauwörth
Arbeitsmarktbericht Februar 2019
Arbeitsmarkt in Zahlen