18.10.2017

Gesundheitsberufe praktisch kennenlernen

Wie arbeitet eine Logopädin? Was genau macht ein Operationstechnischer Assistent? Beim Tag der offenen Tür, am Sonntag, 22. Oktober (11:00 bis 16:00 Uhr), können Schülerinnen und Schüler, Eltern und andere Interessierte praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten der Akademie für Gesundheitsberufe in Wiblingen gewinnen und mit Schülern und Lehrern ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.

Ob mikrochirurgisches „Gummibärchenangeln“ im Übungs-OP, Showkochen oder Blutgruppen bestimmen: Den Besuchern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem die therapeutischen, pflegerischen und medizinisch-technischen Ausbildungsberufe, die es an der Akademie gibt, auf unterhaltsame Weise vorgestellt werden. 

„Wir möchten jungen Menschen die Gelegenheit geben, die Akademie und die Berufe im Gesundheitssektor ganz unbefangen, kurzweilig und gleichzeitig auch praktisch kennenzulernen“, sagt Akademiedirektor Professor Dr. Karl-Heinz Tomaschko. Im ehemaligen Kloster Wiblingen bietet die Akademie für Gesundheitsberufe als größte Ausbildungseinrichtung der Region ein breites Spektrum an Ausbildungen und Studiengängen im Gesundheitswesen. Insgesamt verfügt die Akademie über 800 Schul- und 200 Studienplätze in neun Gesundheitsberufen: Diätassistenz, Hebamme, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Logopädie, Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz, Medizinisch-technische Radiologieassistenz und Operationstechnische Assistenz.

Außerdem wird am Tag der offenen Tür über Studienmöglichkeiten an der Akademie informiert. Mittlerweile gibt es drei duale Bachelor-Studiengänge in Kooperation mit der DHBW Heidenheim und der Akademie für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Ulm: Für Medizinisch-technische Assistent*innen und Operationstechnische Assistent*innen wird der Studiengang „Medizintechnische Wissenschaften“ angeboten, für Pflegekräfte ist das Integrationsstudium „Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ vorgesehen. Neu startet nun der eigens für Hebammen entwickelte Bachelor-Studiengang „Angewandte Hebammenwissenschaft“.

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