26.04.2018

Jugend forscht-Teilnehmer holt Gold

Mit seinem Projekt "Schweben durch Töne" holte er den Regionalsieg und danach den 2. Platz beim Landeswettbewerb Jugend forscht:Toni Beuthan vom Robert Bosch-Gymnasium Langenau. Nun hat das Physik-Ass vom Schülerforschungszentrum (SFZ) Ulm eine Gold-Medaille bei der International Conference of Young Scientists (ICYS) in Belgrad/Serbien gewonnen.

Von links nach rechts: Leander Hartenburg (phænovum); Adrian Schürg (Kepler-Seminar); Toni Beuthan (SFZ); Alexandra Martin (phænovum); Matthias Heni (SFZ); Yannik Stark (Kepler-Seminar)

Es könnte zurzeit kaum besser laufen für Toni Beuthan vom Robert Bosch-Gymnasium Langenau: Nach dem zweiten Platz bei der Deutschen-Physikmeisterschaft im Februar in Bad Honnef und der Qualifikation für die Physik-Weltmeisterschaft im kommenden Juli in China und seinen Erfolgen bei Jugend forscht, hat das Physik-Ass vom Schülerforschungszentrum (SFZ) Ulm nun eine Gold-Medaille bei der International Conference of Young Scientists (ICYS) in Belgrad/Serbien gewonnen.

„Wir könnten nicht mehr stolz sein auf das, was Toni in diesem Jahr bereits erreicht hat“, sagt Dr. Rainer Reichle, Physik-Lehrer und Standortleiter des SFZ Ulm. „Wir SFZ-Betreuer sind stolz darauf, mit solchen talentierten Schülern wie Toni zusammenarbeiten zu dürfen. Das macht wahnsinnig viel Spaß und Erfolge wie dieser, sind für alle Beteiligten die Belohnung für die harte Arbeit im Vorfeld.“

Traditionell setzt sich das deutsche Team auf der jährlich stattfindenden ICYS aus Schülerinnen und Schülern der drei Baden Württemberger Schülerforschungszentren „Kepler-Seminar“ in Stuttgart, „phaenovum“ in Lörrach und dem Schülerforschungszentrum (SFZ) Südwürttemberg zusammen. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren dort jeweils in einem Vortrag die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Untersuchungen und stellen sich anschließend einer fachlichen Diskussion – beides in Englisch. Eine international besetzte Jury bewertet die Arbeiten nach Originalität des Themas, inhaltlicher Qualität und Expertise des Vortragenden sowie Rhetorik. Die Konferenz soll Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichem Arbeiten vertraut machen, Freundschaften ermöglichen und einen Einblick in fremde Kulturen geben.

Die deutschen Schüler, zu denen neben Toni Beuthan (SFZ Ulm), auch Matthias Heni (SFZ Tuttlingen), Alexandra Martin und Leander Hartenburg (beide phaenovum Lörrach) sowie Yannik Stark und Adrian Schürg (beide Kepler-Seminar Stuttgart) gehören, freuten sich insgesamt über zwei Gold-Medaillen (Fachbereiche Physik und Umwelt-Wissenschaften) sowie vier Silber-Medaillen in den Fachbereichen Technik (2x), Physik und Umwelt-Wissenschaften. Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 150 Projekte aus 28 Ländern ins Rennen geschickt.

Die International Conference of Young Scientists wurde 1994 von einer ungarischen Physikerin und einem weißrussischen Physiker ins leben gerufen und findet seitdem jährlich an wechselnden Orten auf der ganzen Welt statt. Im vergangenen Jahr waren die drei Schülerforschungszentren auch Ausrichter der Veranstaltung in Stuttgart. Im kommenden Jahr findet die 26. ICYS-Konferenz in Malaysia statt.