08.05.2017

Mit den „Ice Spikes“ zum Landessieg

Ein Landessieg, ein dritter Platz und ein Sonderpreis – das war die Ausbeute der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Innovationsregion Ulm beim Landeswettbewerb Baden-Württemberg „Schüler experimentieren“ am 4. und 5. Mai in Balingen. Alle teilnehmenden Schülerteams hatten sich zuvor im Regionalwettbewerb der Innovationsregion Ulm in der jeweiligen Sparte mit dem ersten Platz qualifiziert.

Eva Graf (13), Lea Seiler (13) und Valentin Bodenmüller (13), Landessieger im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften.

Eva Graf (13), Lea Seiler (13) und Valentin Bodenmüller (13) vom Gymnasium Ochsenhausen traten mit ihrer Arbeit „Kammeis und Ice Spikes“ im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften an. Sie versuchten, die Bedingungen für das Entstehen dieser Eisformationen nachzustellen und untersuchten dazu verschiedene Parameter und Wasserarten. Ziel des Projekts war es, Ice Spikes selbst herzustellen und die richtigen Parameter herauszufinden. Betreut wurde das Trio von Beatrix Mack-Stähle und Tobias Beck. Die Jury belohnte den Forschergeist mit dem Landessieg.

Inspiriert von Schutzbehausungen der Indianer hatten David Hamberger (13) und Neo Bihler (12) vom Albert-Einstein-Gymnasium die „Dämmeigenschaften von Laub“ mit diversen Messungen untersucht. Sie wollten herausfinden, welche Laubsorten sich zur Wärmedämmung eignen und haben diese mir herkömmlichem Dämmmaterialien verglichen. Im Fachgebiet Physik brachte ihnen das den dritten Platz ein. Betreut wurde das Projekt von Susanne Götzfried und Gisela Schneider betreut.

Jan Hauke (13), Tom Lowag (14) und Raphael Ziemowski (14), Schüler des Schubart-Gymnasiums Ulm und von Georg Däges und Helmut Weiser betreut, erhielten mit ihrem Projekt „Mörtel 3D-Drucker“ den Sonderpreis „Teamarbeit“ im Fachgebiet Arbeitswelt. Sie hatten davon gehört, dass in Zukunft mit einem riesigen 3D-Drucker auch Häuser „gebaut“ werden könnten. Das Trio entwickelte einen Prototyp „in klein“ für solch einen Drucker, experimentierte und konnte schließlich damit Modelle aus Mörtel ausdrucken.


Schüler experimentieren

Schüler experimentieren ist die Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht. Hier nehmen alle Jungforscher teil, die im Anmeldejahr nicht älter als 14 Jahre sind. Jüngere Schülerinnen und Schüler, die sich beteiligen möchten, müssen mindestens die 4. Klasse besuchen. Bei Schüler experimentieren gibt es kein Bundesfinale. In dieser Sparte endet die Runde in der Regel mit dem Landeswettbewerb, für den sich alle Regionalsieger qualifizieren.

Beim Landeswettbewerb 2017, der am 4. und 5. Mai in „Volksbank-Messe“ in Balingen stattfand, nahmen 129 Jungforscherinnen und Jungforscher teil, davon 15 aus der Innovationsregion Ulm. Am dichtesten besetzt war das Teilnehmerfeld im Fachgebiet Biologie mit 12 Projekten, gefolgt von Mathematik/Informatik (11 Projekte).