30.11.2016

Vier Ulmer zählen zur Welt-Elite der Forscher

Zum wiederholten Male gehören vier Wissenschaftler der Universität und Universitätsklinik Ulm in ihren Fachgebieten zu den meistzitierten Forschern der Welt. Beim jährlichen Ranking „Highly Cited Researchers“ des Medienkonzerns Thomson Reuters sind erneut die Professoren Hartmut Döhner, Fedor Jelezko und Heiko Braak sowie Dr. Dr. Kelly Del Tredici-Braak vertreten. Sie zählen zu den 187 Top-Wissenschaftlern aus Deutschland, die in der Publikationsanalyse geführt werden.

V.l.n.r.: Die Neurowissenschaftler Prof. Heiko Braak und Dr. Dr. Kelly Del Tredici-Braak, Leukämieforscher Prof. Hartmut Döhner und Quantenphysiker Prof. Fedor Jelezko

In der Kategorie „Klinische Medizin“ ist der Ulmer Krebsforscher Professor Hartmut Döhner gelistet. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Innere Medizin III und Sprecher des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) widmet sich der Erforschung der häufigsten Blutkrebsarten im Erwachsenenalter, den akuten myeloischen und chronisch lymphatischen Leukämien.
Unter den mehr als 3200 Wissenschaftlern, die laut dem Medienkonzern zur weltweiten Forscher-Elite gehören, ist auch Professor Fedor Jelezko. Der Physiker leitet das Institut für Quantenoptik an der Uni Ulm und untersucht, wie sich künstliche Diamanten für Quantentechnologien nutzen lassen.
Im Feld „Neuro- und Verhaltenswissenschaften“ zählen Professor Heiko Braak und Dr. Dr. Kelly Del Tredici-Braak weltweit zu den meistzitierten Wissenschaftlern. Das Ehepaar forscht an der Ulmer Universitätsklinik für Neurologie am Zentrum für Klinische Forschung gemeinsam auf dem Gebiet neurodegenerativer Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer.

In der Analyse von Thomson Reuters werden Publikationen in den Naturwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Medizin erfasst, die am häufigsten („Top 1 Prozent“) von anderen Wissenschaftlern zitiert wurden und damit als besonders einflussreich gelten. Für das aktuelle Ranking wurden knapp 129 000 Veröffentlichungen der Jahre 2004 bis 2014 berücksichtigt.

Weiterhin listet die Publikationsanalyse Wissenschaftler, die an eng mit der Uni verbundenen Instituten arbeiten, zum Beispiel am Helmholtz Institut für Elektrochemische Energiespeicherung.