13.03.2017

Zeitreise gegen das Vergessen

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus lädt der Landkreis Neu-Ulm am Sonntag, 19. März, zur Bildungsfahrt in die KZ-Gedenkstätte Dachau ein.

Unter dem Motto „Demokratie sind wir“ lädt die Integrationsbeauftragte des Landkreises Neu-Ulm, Mirjam Schlosser, zu einer Zeitreise gegen das Vergessen ein. Am Sonntag, 19. März 2017, findet eine Bildungsfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau (bei München) statt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden. Im Anschluss daran ist es möglich, sich über die jeweiligen Eindrücke auszutauschen. Mitfahren können alle Flüchtlinge, Asylhelferinnen und -helfer sowie sonstige Interessierte. Die Besichtigung ist der Beitrag des Landkreises Neu-Ulm zur „Internationalen Woche gegen Rassismus“. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Neu-Ulmer Omnibusbahnhof (ZUP). Die Rückkehr ist gegen 19 Uhr geplant. Vor Ort wird der Unkostenbeitrag pro Person von drei Euro eingesammelt.

Die Nationalsozialisten errichteten das Konzentrationslager (KZ) Dachau am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war. Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden.

Wer an dem Gedenkausflug nach Dachau teilnehmen möchte, muss sich bis spätestens 16. März 2017 bei der Integrationsbeauftragten des Landkreises Neu-Ulm, Mirjam Schlosser, anmelden: Telefon 0731/7040-609 oder per E-Mail.